CNC-Maschinen mit Palettenwechsler sicher und flexibel steuern

Feinplanung in hochkomplexen Fertigungsumgebungen

Je mehr Abhängigkeiten in der Produktionsplanung berücksichtigt werden, desto präziser und belastbarer wird das Ergebnis. Genau hier setzt das APS-Modul von proMExS an: Es ersetzt klassische, statische Planungsprozesse durch eine dynamische Planung mit integrierter Vorrichtungs- und Personalberücksichtigung – ideal für die Feinplanung von CNC-Automationen.

Herausforderung: Komplexität in der Einzelteilfertigung

In der Einzelteil- und Kleinserienfertigung bringt jedes Bauteil eigene Anforderungen mit: Maschinen, Spannmittel, Werkzeuge, Losgrößen und Bearbeitungszeiten variieren stark. Eine Standardplanung auf Basis fixer Vorgaben stößt hier schnell an Grenzen – insbesondere bei CNC-Maschinen mit Palettenwechsler oder Vorrichtungsbedarf.
Statische Planungssysteme können Engpässe, Vorrichtungsverfügbarkeiten oder personelle Ressourcen nur eingeschränkt berücksichtigen. Das wirkt sich negativ auf Effizienz, Termintreue und Transparenz aus.

Mehr Effizienz, bessere Datenbasis

Ziel moderner Fertigungsplanung ist es, höhere Liefertreue zu erreichen, den Planungsaufwand zu senken und Reaktionszeiten deutlich zu verkürzen – insbesondere zwischen Anfrage und Auftragsfreigabe. Gleichzeitig soll mehr Transparenz über Engpässe und fehlerhafte Stammdaten entstehen.

Das eingesetzte APS-Modul ermöglicht eine Planung, bei der jeder Auftrag unter Berücksichtigung von Fertigungszeit, Material, Spannmitteln, Qualifikationen und Schichtmodellen eingeplant wird. Besonders bei CNC-Maschinen mit Vorrichtungen und Paletten kommt die automatisierte Feinplanung voll zur Geltung. Die Priorisierung erfolgt flexibel und lässt sich jederzeit anpassen. Änderungen werden im grafischen Leitstand sofort sichtbar – inklusive ihrer Auswirkungen auf alle abhängigen Aufträge.

Vorrichtungen und Personal im Abgleich

Ein zentrales Element ist die dynamische Vorrichtungsplanung. Sie kalkuliert automatisch, welche Spannmittel zu welchem Zeitpunkt verfügbar sind und wie sich diese auf Losgrößen und Maschinenbelegung auswirken. Gleichzeitig wird geprüft, welches Personal mit den erforderlichen Qualifikationen zur Verfügung steht. So entsteht ein Plan, der sich an realen Bedingungen orientiert – auch in automatisierten oder mannlosen Schichten.

Die kombinierte Betrachtung von Vorrichtungen und Personalressourcen erweitert den klassischen Planungsansatz und trägt wesentlich zur Umsetzbarkeit im Tagesgeschäft bei. Besonders bei der Feinplanung von CNC-Maschinen mit Palettenwechsler ermöglicht dies eine optimierte Auslastung und stabile Belegung.

Mehr Effizienz, bessere Datenbasis

Ein zusätzlicher Effekt: Fehlerhafte oder unvollständige Arbeitspläne lassen sich deutlich schneller identifizieren. Ihre Auswirkungen auf die Planung werden sofort sichtbar, Korrekturen lassen sich gezielt vornehmen. So verbessert sich nicht nur die Planung, sondern auch die Datenqualität im gesamten Fertigungsumfeld.

Fazit

Eine integrierte Feinplanung mit Vorrichtungs- und Personalabgleich unterstützt Unternehmen dabei, CNC-Maschinen mit Paletten und Automation realitätsnah zu steuern. Sie trägt dazu bei, Termine einzuhalten, Kapazitäten optimal zu nutzen und auf Störungen flexibel zu reagieren – eine wichtige Grundlage für Effizienz und Liefertreue in anspruchsvollen Fertigungsumgebungen mit automatisierten CNC-Prozessen.


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